akademisches kammerorchester karlsruhe

Solisten

November 2009: Hatsumi Suzuki, Kontrabass und Duru Seong, Violine

Hatsumi Suzuki, 1981 in Sapporo ge­boren, er­hielt be­reits im Alter von 3 Jah­ren Klavier­unter­richt. Mit dem Kontrabass-Unterricht begann sie 1993 zunächst unter An­leitung ihres Va­ters, der Kontra­bassist im Sinfonie-Orchester Sap­poro war. Ab 1998 war Pro­fessor Nao­fumi Ni­shida ihr Lehrer, Solo-Kontrabassist am NHK Sinfonie-Orchester. Bei ihm setzte sie ihre Aus­bildung im Rah­men eines Stu­diums an der Toho Musik-Akademie fort. Seit 2006 studiert sie an der Hoch­schule für Musik Karls­ruhe bei Pro­fessor Wolf­gang Gütt­ler. 2007 nahm Hatsumi Suzuki an der Ur­auffüh­rung der „Étude d’après Séraphin“ von Wolf­gang Rihm im ZKM | Karls­ruhe teil. Im sel­ben Jahr gewann sie den zwei­ten Preis beim Kontrabass-Wettbewerb im Rah­men der Wein­gartner Musik­tage Junger Künst­ler. Seit 2009 ist sie als Prak­tikantin Mit­glied der Badi­schen Staats­kapelle Karls­ruhe.

Informationen zu Duru Seong folgen demnächst.

Juni 2009: Frank Thomé, Marimba

Frank Thomé, zunächst zum Instru­men­ten­macher aus­ge­bildet, stu­dierte Schlag­zeug bei Mar­kus Hau­ke in Mainz und bei Prof. Isao Naka­mura an der Musik­hoch­schule Karls­ruhe, wo er sein Soli­ste­nexamen mit Aus­zeichn­ung ab­schloss. Danach absol­vierte er ein Auf­bau­studium für Kom­po­si­tion bei Prof. Isa­bel Mun­dry an der Hoch­schule in Zü­rich. Tho­més Tätig­keits­feld umfasst Solo- und Kammer­musik­konzerte, so­wie die eigene kompo­si­to­rische Ar­beit. Er war an zahl­reichen Ur­auffüh­rungen be­teiligt und arbei­tete zu­sammen mit be­kann­ten Künst­lern wie Rein­hold Fried­rich, Sigune von Osten oder dem Ensem­ble Mo­dern und In­sti­tu­tionen wie dem ZKM Karls­ruhe. Frank Thomé wurde mit einem Jahres­stipen­dium der Zukunfts­ini­tiative Rheinland-Pfalz, dem Preis des Kultur­fonds Ba­den und dem PAMINA-Komposi­tions­preis aus­ge­zeichnet.

November 2008: Andreas Nebl, Akkordeon

Andreas Nebl, geboren 1968 in Göp­pin­gen, stu­dierte von 1990 bis 1993 Akkor­deon am Hohner-Konser­va­to­rium in Tros­sin­gen und von 1993 bis 2000 bei Prof. Hugo Noth an der Staat­li­chen Hoch­schule für Musik Tros­singen. 1997 erhielt er sei­nen Dip­lom­abschluss, an­schließend absol­vier­te er ein künst­le­ri­sches Auf­bau­stu­dium so­wie Kom­po­si­tions­unter­richt. Die­se Stu­dien er­gänz­te er 1999/2000 durch ein Aus­lands­studium am Cherubini-Konser­va­to­rium in Flo­renz bei Maes­tro Ivano Bat­tiston. Andreas Nebl kann eine rege Konzert­tä­tig­keit vor­weisen, u. a. bei "Vil­la Mu­si­ca" und "Mu­si­ca no­va", der Ba­di­schen Staats­oper Karls­ruhe und dem Orches­ter des Natio­nal­the­aters Mann­heim oder beim Musical-Orches­ter "Lud­wig 2". Darüber hin­aus tritt Andreas Nebl kammer­mu­si­ka­lisch auf, u. a. mit dem Sa­lon- bzw. Konzert­ensemble "Via Klass", dem Jazz­quar­tett "Kir Royal" und dem Duo "Nebl & Nebl", das 2001 den 1. Preis beim Inter­na­tio­nalen Kammer­mu­sik­wett­bewerb "Val Tidone" in Ita­lien er­hielt. Durch den re­gen Kon­takt zu Kom­po­nis­ten ent­stehen vie­le Wer­ke für Akkor­deon als Solo- oder Kam­mer­mu­sik­in­stru­ment.
Seit 2003 ist er Leiter einer Akkor­de­on­klasse am Hohner-Konser­va­torium Tros­singen. Außer­dem ist er Mit­glied der Bundes­jury "Ju­gend mu­si­ziert" so­wie der Bundes­jury des "Deut­schen Akkor­deon­musik­preises". Nebls musi­ka­lische Viel­sei­tig­keit zeigt sich auch in den Tä­tig­kei­ten als Studio­musiker u. a. bei Xavier Naidoo.
Weitere Infos über Andreas Nebl: http://www.nebl-nebl.de.

Juni 2007: Sonja Sengpiel, Fagott

Sonja Sengpiel, 1976 in Karlsruhe geboren, erhielt ihren ersten Fagottunterricht 1993 bei Brigitte Lisk-Hilkenbach, ab 1994 dann bei Prof. Oscar Bohórquez am Badischen Konservatorium in Karlsruhe. 1995/96 erhielt sie ein Stipendium der Stadt Karlsruhe und gewann 1996 den 3. Bundespreis beim Wettbewerb "Jugend Musiziert" in der Kategorie Bläserquintett. In diesem Jahr begann sie auch ihr Studium bei Prof. Bohórquez an der Hochschule für Musik Köln, Abteilung Aachen. 1999 wechselte sie dann zu Prof. Karsten Nagel an die Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. 2001 erhielt sie einen Förderpreis in der Besetzung Trio d’anches beim Kammermusik-Wettbewerb des Mozartvereins Nürnberg. 2002 absolvierte Sonja Sengpiel ihr pädagogisches Diplom, dem sie 2003 das künstlerische Diplom anschloss. Sie lebt in Nürnberg und arbeitet als Instrumentalpädagogin und freischaffende Fagottistin.

November 2006: Alexander Jussow, Violine und Madeleine Przybyl, Viola

Alexander Jussow wurde 1988 als Sohn einer Musikerfamilie in Kiew (Ukraine) geboren. Mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht vom Vater. Von 1997 bis 2000 war er Schüler der Begabtenklasse in der Stuttgarter Musikschule. Mit elf Jahren hatte er die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bestanden und wurde in die Violinklasse von Prof. J. Rissin aufgenommen.
Alexander ist mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb "Jugend Musiziert". In den Jahren 2001 und 2004 gewann er auf Regional-, Landes- und Bundesebene in der Wertung Violine solo den 1. Preis mit Höchstpunktzahl. Für die herausragenden Leistungen bekam er jeweils einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. Ebenfalls bekam er Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben verliehen, u.a. beim 42. Kocian-Wettbewerb 2000 in Tschechien, beim "Rovere d'Oro Giovanni Talenti" 2003 in Italien sowie beim Louise-Henriette-Wettbewerb 2004 in Berlin.
Der junge Künstler wirkte mit großem Erfolg als Solist mit verschiedenen Orchestern, darunter mit dem Süddeutschen Kammerorchester, dem Jugendkammerorchester Stuttgart, dem Sinfonieorchester des Konservatoriums Nancy (Frankreich) und dem Philharmonischen Orchester der Stadt Kielce (Polen). Ebenso erfolgreich waren seine Auftritte im Duo mit seinem Bruder Andre am Klavier.
Er wurde zu Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim SWR eingeladen und wirkte bei verschiedenen CD-Produktionen mit. Seit Herbst 2001 ist er Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg.

Madeleine Przybyl, geboren 1988, wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf. Ihren ersten Bratschenunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren, zwei Jahre später folgte Klavierunterricht. Mit 14 Jahren wurde sie als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Gunter Teuffel an der Musikhochschule Stuttgart aufgenommen.
Madeleine nahm seit ihrem 7. Lebensjahr mit Begeisterung und sehr erfolgreich am Wettbewerb "Jugend musiziert" teil und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter zwei 1. Bundespreise im Fach Viola solo und jeweils 1. Bundespreise im Duo mit Klavier, mit Klavierquartett und Streichquartett. Sie wurde ausgezeichnet mit Preisen der Violagesellschaft und der Stiftung Walter Witte in Frankfurt, der Sparkassen Bodensee, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Kunststiftung Baden-Württemberg. 2006 erhielt sie den Kulturförderpreis der Stadt Friedrichshafen. Madeleine ist Solobratschistin im Bundesjugendorchester.
Sie wurde regelmäßig zu Kammermusikkursen und Meisterkursen des Landesmusikrats Baden-Württemberg und des Deutschen Musikrats eingeladen mit Dozenten wie Jörg-Wolfgang Jahn, Rudolf Mauz, Michael Flaksman, Ulf Tischbirek, Barbara Westphal, dem Trio Op. 8 u. a..
Sie nahm am Projekt "Mit Musik - miteinander" in Kronberg (Antoine Tamestit, Claudio Bohorquez, Daishin Kashimoto) teil, an der "International Summeracademy for Young Artists" in Marktoberdorf (Hatto Beyerle), an der Quartettschule Amsterdam (Thomas Brandis) und an der Rheinischen Streicherakademie (Ida Biehler, Arnold Steinhard, Hariolf Schlichtig und Krzystof Penderecki).
Madeleine konzertierte im Neuen Schloss in Stuttgart und als Solistin mit dem Stuttgarter Kammerorchester in der Stuttgarter Liederhalle. Aufgrund der Auszeichnung mit dem Eduard-Söring-Preis 2005 der Deutschen Stiftung Musikleben erhielt sie die Einladung zu den Konzerten "Marler Debüt" und "Next" in Bochum. Dort spielte sie im Februar 2006 mit dem Quartett animé und den Bochumer Symphonikern das Konzert für Streichquartett und Orchester von Bohuslav Martinú. Weitere Konzertreisen führten sie u. a. nach Italien, Japan, China und Venezuela.

Januar 2006: Annerose Mai, Violoncello

Annerose Mai wurde in Leipzig geboren. Mit fünf Jahren begann sie Klavier zu spielen, zwei Jahre später erhielt sie den ersten Violoncellounterricht an der Staatlichen Musikschule. Bereits im Alter von 12 Jahren wurde sie als Vorschülerin an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig aufgenommen, wo sie 1987 ihr Violoncellostudium bei Prof. Wolfgang Weber begann. 1991 setzte sie dieses bei Prof. Martin Ostertag in Karlsruhe fort. Daran schlossen sich ein künstlerisches Aufbaustudium für Kammermusik bei Prof. Jörg-Wolfgang Jahn sowie eine Solistenausbildung bei Prof. Robert Cohen in London an.
Zahlreiche Meisterkurse u. a. bei William Pleeth, Anner Bijlsma, Julius Berger, Bruno Canino, Norbert Brainin, Emanuel Hurwitz und Barthold van Kuijken ergänzten ihre Ausbildung. Aufgrund ihres herausragenden Könnens erhielt sie bereits während ihres Studiums verschiedene Preise und Stipendien (Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Förderpreis für Musik der Europäischen Wirtschaft, Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung).
Annerose Mai konzertiert erfolgreich als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Ländern Europas und in Südamerika.
Weitere Infos über Annerose Mai: http://www.annerosemai.de.