Hatsumi Suzuki, 1981 in Sapporo geboren, erhielt bereits im Alter von 3 Jahren Klavierunterricht. Mit dem Kontrabass-Unterricht begann sie 1993 zunächst unter Anleitung ihres Vaters, der Kontrabassist im Sinfonie-Orchester Sapporo war. Ab 1998 war Professor Naofumi Nishida ihr Lehrer, Solo-Kontrabassist am NHK Sinfonie-Orchester. Bei ihm setzte sie ihre Ausbildung im Rahmen eines Studiums an der Toho Musik-Akademie fort. Seit 2006 studiert sie an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Professor Wolfgang Güttler. 2007 nahm Hatsumi Suzuki an der Uraufführung der „Étude d’après Séraphin“ von Wolfgang Rihm im ZKM | Karlsruhe teil. Im selben Jahr gewann sie den zweiten Preis beim Kontrabass-Wettbewerb im Rahmen der Weingartner Musiktage Junger Künstler. Seit 2009 ist sie als Praktikantin Mitglied der Badischen Staatskapelle Karlsruhe.
Informationen zu Duru Seong folgen demnächst.
Frank Thomé, zunächst zum Instrumentenmacher ausgebildet, studierte Schlagzeug bei Markus Hauke in Mainz und bei Prof. Isao Nakamura an der Musikhochschule Karlsruhe, wo er sein Solistenexamen mit Auszeichnung abschloss. Danach absolvierte er ein Aufbaustudium für Komposition bei Prof. Isabel Mundry an der Hochschule in Zürich. Thomés Tätigkeitsfeld umfasst Solo- und Kammermusikkonzerte, sowie die eigene kompositorische Arbeit. Er war an zahlreichen Uraufführungen beteiligt und arbeitete zusammen mit bekannten Künstlern wie Reinhold Friedrich, Sigune von Osten oder dem Ensemble Modern und Institutionen wie dem ZKM Karlsruhe. Frank Thomé wurde mit einem Jahresstipendium der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, dem Preis des Kulturfonds Baden und dem PAMINA-Kompositionspreis ausgezeichnet.
Andreas Nebl, geboren 1968 in Göppingen, studierte
von 1990 bis 1993 Akkordeon am Hohner-Konservatorium in Trossingen und
von 1993 bis 2000 bei Prof. Hugo Noth an der Staatlichen Hochschule für
Musik Trossingen. 1997 erhielt er seinen Diplomabschluss, anschließend
absolvierte er ein künstlerisches Aufbaustudium sowie Kompositionsunterricht.
Diese Studien ergänzte er 1999/2000 durch ein Auslandsstudium am
Cherubini-Konservatorium in Florenz bei Maestro Ivano Battiston. Andreas
Nebl kann eine rege Konzerttätigkeit vorweisen, u. a. bei "Villa
Musica" und "Musica nova", der Badischen Staatsoper Karlsruhe
und dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim oder beim Musical-Orchester
"Ludwig 2". Darüber hinaus tritt Andreas Nebl kammermusikalisch
auf, u. a. mit dem Salon- bzw. Konzertensemble "Via Klass",
dem Jazzquartett "Kir Royal" und dem Duo "Nebl & Nebl",
das 2001 den 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb "Val
Tidone" in Italien erhielt. Durch den regen Kontakt zu Komponisten
entstehen viele Werke für Akkordeon als Solo- oder Kammermusikinstrument.
Seit 2003 ist er Leiter einer Akkordeonklasse am Hohner-Konservatorium
Trossingen. Außerdem ist er Mitglied der Bundesjury "Jugend
musiziert" sowie der Bundesjury des "Deutschen Akkordeonmusikpreises".
Nebls musikalische Vielseitigkeit zeigt sich auch in den Tätigkeiten
als Studiomusiker u. a. bei Xavier Naidoo.
Weitere Infos über Andreas Nebl: http://www.nebl-nebl.de.
Sonja Sengpiel, 1976 in Karlsruhe geboren, erhielt ihren ersten Fagottunterricht 1993 bei Brigitte Lisk-Hilkenbach, ab 1994 dann bei Prof. Oscar Bohórquez am Badischen Konservatorium in Karlsruhe. 1995/96 erhielt sie ein Stipendium der Stadt Karlsruhe und gewann 1996 den 3. Bundespreis beim Wettbewerb "Jugend Musiziert" in der Kategorie Bläserquintett. In diesem Jahr begann sie auch ihr Studium bei Prof. Bohórquez an der Hochschule für Musik Köln, Abteilung Aachen. 1999 wechselte sie dann zu Prof. Karsten Nagel an die Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. 2001 erhielt sie einen Förderpreis in der Besetzung Trio danches beim Kammermusik-Wettbewerb des Mozartvereins Nürnberg. 2002 absolvierte Sonja Sengpiel ihr pädagogisches Diplom, dem sie 2003 das künstlerische Diplom anschloss. Sie lebt in Nürnberg und arbeitet als Instrumentalpädagogin und freischaffende Fagottistin.
Alexander Jussow wurde
1988 als Sohn einer Musikerfamilie
in Kiew (Ukraine) geboren. Mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten
Geigenunterricht vom Vater. Von 1997 bis 2000 war er Schüler der
Begabtenklasse in der Stuttgarter Musikschule. Mit elf Jahren hatte er
die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Hochschule für Musik
Karlsruhe bestanden und wurde in die Violinklasse von Prof. J. Rissin
aufgenommen.
Alexander ist mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb "Jugend
Musiziert". In den Jahren 2001 und 2004 gewann er auf Regional-,
Landes- und Bundesebene in der Wertung Violine solo den 1. Preis mit Höchstpunktzahl.
Für die herausragenden Leistungen bekam er jeweils einen Sonderpreis
der Deutschen Stiftung Musikleben. Ebenfalls bekam er Preise bei mehreren
internationalen Wettbewerben verliehen, u.a. beim 42. Kocian-Wettbewerb
2000 in Tschechien, beim "Rovere d'Oro Giovanni Talenti" 2003
in Italien sowie beim Louise-Henriette-Wettbewerb 2004 in Berlin.
Der junge Künstler wirkte mit großem Erfolg als Solist mit
verschiedenen Orchestern, darunter mit dem Süddeutschen Kammerorchester,
dem Jugendkammerorchester Stuttgart, dem Sinfonieorchester des Konservatoriums
Nancy (Frankreich) und dem Philharmonischen Orchester der Stadt Kielce
(Polen). Ebenso erfolgreich waren seine Auftritte im Duo mit seinem Bruder
Andre am Klavier.
Er wurde zu Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim SWR eingeladen und wirkte
bei verschiedenen CD-Produktionen mit. Seit Herbst 2001 ist er Mitglied
im Landesjugendorchester Baden-Württemberg.
Madeleine Przybyl, geboren 1988,
wuchs in einem musikalischen
Elternhaus auf. Ihren ersten Bratschenunterricht erhielt sie im Alter
von fünf Jahren, zwei Jahre später folgte Klavierunterricht.
Mit 14 Jahren wurde sie als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Gunter
Teuffel an der Musikhochschule Stuttgart aufgenommen.
Madeleine nahm seit ihrem 7. Lebensjahr mit Begeisterung und sehr erfolgreich
am Wettbewerb "Jugend musiziert" teil und wurde mit vielen
Preisen ausgezeichnet, darunter zwei 1. Bundespreise im Fach Viola solo
und jeweils 1. Bundespreise im Duo mit Klavier, mit Klavierquartett
und Streichquartett. Sie wurde ausgezeichnet mit Preisen der Violagesellschaft
und der Stiftung Walter Witte in Frankfurt, der Sparkassen Bodensee,
der Deutschen Stiftung Musikleben und der Kunststiftung Baden-Württemberg.
2006 erhielt sie den Kulturförderpreis der Stadt Friedrichshafen.
Madeleine ist Solobratschistin im Bundesjugendorchester.
Sie wurde regelmäßig zu Kammermusikkursen und Meisterkursen
des Landesmusikrats Baden-Württemberg und des Deutschen Musikrats
eingeladen mit Dozenten wie Jörg-Wolfgang Jahn, Rudolf Mauz, Michael
Flaksman, Ulf Tischbirek, Barbara Westphal, dem Trio Op. 8 u. a..
Sie nahm am Projekt "Mit Musik - miteinander" in Kronberg
(Antoine Tamestit, Claudio Bohorquez, Daishin Kashimoto) teil, an der
"International Summeracademy for Young Artists" in Marktoberdorf
(Hatto Beyerle), an der Quartettschule Amsterdam (Thomas Brandis) und
an der Rheinischen Streicherakademie (Ida Biehler, Arnold Steinhard,
Hariolf Schlichtig und Krzystof Penderecki).
Madeleine konzertierte im Neuen Schloss in Stuttgart und als Solistin
mit dem Stuttgarter Kammerorchester in der Stuttgarter Liederhalle.
Aufgrund der Auszeichnung mit dem Eduard-Söring-Preis 2005 der
Deutschen Stiftung Musikleben erhielt sie die Einladung zu den Konzerten
"Marler Debüt" und "Next" in Bochum. Dort spielte
sie im Februar 2006 mit dem Quartett animé und den Bochumer Symphonikern
das Konzert für Streichquartett und Orchester von Bohuslav Martinú.
Weitere Konzertreisen führten sie u. a. nach Italien, Japan, China
und Venezuela.
Annerose Mai wurde in Leipzig geboren. Mit fünf Jahren begann
sie Klavier zu spielen, zwei Jahre später erhielt sie den ersten
Violoncellounterricht an der Staatlichen Musikschule. Bereits im Alter
von 12 Jahren wurde sie als Vorschülerin an die Hochschule für
Musik und Theater Leipzig aufgenommen, wo sie 1987 ihr Violoncellostudium
bei Prof. Wolfgang Weber begann. 1991 setzte sie dieses bei Prof. Martin Ostertag
in Karlsruhe fort. Daran schlossen sich ein künstlerisches Aufbaustudium
für Kammermusik bei Prof. Jörg-Wolfgang Jahn sowie eine Solistenausbildung
bei Prof. Robert Cohen in London an.
Zahlreiche Meisterkurse u. a. bei William Pleeth, Anner Bijlsma, Julius
Berger, Bruno Canino, Norbert Brainin, Emanuel Hurwitz und Barthold van
Kuijken ergänzten ihre Ausbildung. Aufgrund ihres herausragenden
Könnens erhielt sie bereits während ihres Studiums verschiedene
Preise und Stipendien (Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen
Volkes, Förderpreis für Musik der Europäischen Wirtschaft,
Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung).
Annerose Mai konzertiert erfolgreich als Solistin und Kammermusikerin
in verschiedenen Ländern Europas und in Südamerika.
Weitere Infos über Annerose Mai: http://www.annerosemai.de.